Epilog

Unsere Reiseroute

Ursprünglich wollten wir Australien mit dem Wohnmobil erkunden, weil wir diese Art zu Reisen mit Freiheit verbinden. Zur Freiheit gehört für uns dazu, dass wir uns ohne vorgegebenen Plan im Land bewegen können.

Nachdem wir aber gelesen hatten, dass man in Australien nicht wie in Skandinavien überall sein Nachtlager aufschlagen kann sondern nur auf den dafür vorgesehenen Plätzen. Wenn man sich nicht daran hält, wird dies mit empfindlichen Strafen geahndet. Zudem kommt, dass in der Hauptsaison viele Campsites ausgebucht sind. Das bestätigte uns eine Work and Travel Jobberin. Sie erzählte von den ‚grauen Nomaden‘, ältere Australier, die bereits ein Jahr vorher alles buchen und zum Teil nicht absagen. Das ist wohl ein großes Problem für die jüngeren Leute.

Das hat uns schließlich dazu bewogen, dann lieber ein Allradfahrzeug zu mieten und die Unterkünfte im Voraus fest zu buchen. Für gewöhnlich lassen wir unsere Fernreisen immer von Takeoff Reisen vorbuchen. Wir haben mit dieser Agentur immer gute Erfahrungen gemacht. Aber Australien ist leider nicht mehr in deren Programm, sodass wir uns an travelessence.de gewandt haben. Die Besprechung der Reise erfolgte per Videomeeting. Unsere Erfahrungen mit dieser Reiseagentur waren ebenfalls sehr gut.

https://meinereise.travelessence.de/TE_CDP/DownloadPage?i=31315&g=a259fda0-da3a-45dc-b472-92992b721337&itinerary=TE031315

Perth

Di 13.05. bis Sa 17.05.2025 (4 Nächte)

Anreise

In Frankfurt sind wir am 12.05.2025 um 12:30 Uhr abgeflogen. Unser Auto hatten wir im Parkhaus Holiday Parking Süd für die Dauer unseres Urlaubs abgestellt. Das war erheblich günstiger, als direkt im Flughafenparkhaus zu parken. Von dort fährt regelmäßig ein Shuttlebus zum Terminal 1 und 2. Alles lief perfekt, bis wir durch den Sicherheitscheck mussten. Weiß der Geier warum, aber dort wurde Hansgeorgs Rucksack auf Sprengstoff untersucht. Das war uns bis dahin auch noch nicht passiert.

Nach einem Zwischenstopp in Singapur sind wir am Folgetag pünktlich um 14:40 Uhr in Perth gelandet. Irgendwie prompt folgte das nächste Missgeschick: Hansgeorg hat seinen Pass bei der Einreise falsch in den Selbstbedienungsleser gesteckt. Das Sicherheitspersonal musste den Pass wieder rausholen, blieb dabei aber sehr gelassen.

Und aller guten Dinge sind drei. Beim Abendessen in der Rofftopbar vom QT Hotel stellte er sein Bier auf den erhöhten Barcode auf dem Tisch. Das Bier kippte um und ergoß sich auf seine Hose.

Jetzt konnte der Urlaub nur noch gut werden.

Perth ist die sonnigste Stadt Australiens. Die Metropole am Indischen Ozean wächst
schnell, dennoch fällt auf, dass die Einwohner betont entspannt sind. Selbst der innerstädtische Verkehr kommt ohne jegliches Hupen aus. Das ist sehr angenehm für uns Deutsche, zumal in Australien Linksverkehr herrscht. Die Stadt ist kosmopolitisch und es gibt unzählige Bars, Restaurants und Kultur zu entdecken. Unsere Beobachtung war, dass egal wo man ist, Australier einen, egal wo, immer grüßen. Wer den Film Crocodile Dundee in New York gesehen hat, weiß was gemeint ist.

In Restaurants bestellt man Essen und Getränke am Tresen und bezahlt sofort. Die Getränke nimmt man mit. Das Essen wird entweder gebracht oder man bekommt ein Warngerät mit, welches anschlägt, wenn man das Essen abholen kann. In der Regel wird kein Trinkgeld erwartet. In Restaurants und auch in der Öffentlichkeit gibt es überall kostenloses Trinkwasser. Bezahlen tun die meisten Australier mit der App. Da kamen wir uns mit der physischen Kreditkarte schon etwas altmodisch vor.

Ab 22 Uhr ist in Australien in der Regel Ruhe, egal wie laut es vorher war. Daran halten sich auch die Jugendlichen in den verschieden Unterkünften.

Insgesamt ist Australien viel grüner als wir erwartet hatten. Von oben aus der Luft sieht alles nach roter karger Landschaft aus. Wenn man auf der Straße durchs Land fährt, sieht man erst dass überall irgendetwas wächst und grün ist. Die Pflanzen an sich wirken für uns Europäer erst mal sehr fremd, wie vom anderen Stern, aber faszinierend. Trotz der Jahreszeit haben wir noch viele blühende Pflanzen sehen können, auch wenn ich die meisten nicht bestimmen konnte. Meine PlanNet App kennt die australischen Pflanzen in der Regel nicht und Bestimmungsbücher hatte ich nicht gekauft.

In Perth waren wir im QT Perth Hotel untergebracht. Eine sehr gute Wahl. Das schicke Hotel liegt zentral im Herzen von Perth. Alles ist gut fußläufig zu erreichen. Einkaufsmöglichkeiten sind direkt in der Nähe. Im Hotel ist eine der beliebtesten Roof-Top Bars von Perth. Kurz nach Feierabend ist es schwierig einen Platz zu ergattern. Mit der Ausstattung unseres Zimmers und dem Frühstück waren wir vollauf zufrieden. Es gibt kein Frühstücksbuffett sondern man wählt das Gewünschte aus einer Speisekarte aus.

Noch am Abend haben wir die beliebte Fussgängerzone der Einkaufstrasse Murray Street erkundet. Wir wollten auch schonmal zum Elisabeth Quay gehen. Dabei sind wir ohne Navi genau in die entgegengesetzte Richtung gelaufen, wie wir später feststellen mussten. Wahrscheinlich hat uns der Sonnenstand so irritiert, dass wir die Orientierung verloren haben, da die Sonne ihrem Lauf im Norden nimmt.

Kings Park, Botanischer Garten

Mittwoch 14.05.2025

An diesem Tag sollte es zum Kings Park, dem botanischen Garten von Perth gehen. Da wir auch schon mal erkunden wollten, wie weit es zum Elisabeth Quay ist, an dem am nächsten Morgen unsere Fähre nach Rottnest Island ablegen sollte. Der Weg zum Quay führte uns durch den Stirling Gardens vorbei am Supreme Court of Western Australia durch den Supreme Court Gardens.

Danach sind wir am Swan River entlang gegangen, in der Hoffnung irgendwann rechts hoch zum Kings Park abbiegen zu können. Leider war der Zugang wegen Bauarbeiten gesperrt. Nachdem wir bis zur Old Swan Brewery gegangen waren, sind wir umgekehrt und am John Oldham Park vorbei schließlich die Jakobs-Ladder hochgegangen und dann die Frasers Ave entlang zum Kings Park. Wir waren übrigens nicht die einzigen, die diesen Umweg gegangen sind. Zwischendurch wurden wir gefragt, ob wir wüssten, wo es zum Park geht.

Zu unserer Überraschung ist der Kings Park öffentlich. Es wird kein Eintritt verlangt. Das fanden wir schon erstaunlich, insbesondere wegen der Größe und Pflanzenauswahl. Der Park kann gut mit dem botanischen Garten in Kapstadt, dem berühmten Kirstenbosch mithalten. Die Beete sind wunderschön angelegt und die vielen Begleitschilder sind sehr informativ.

Trotz der Jahreszeit blühten noch viele Pflanzen, wie z.B. Banksien, Grevilleas oder die Mulla Mulla, der australische Federbusch.

Am Weg entlang sind mehrere Aussichtspunkte, von denen man eine tolle Aussicht auf die Stadt und den Swan River genießen kann. Die Old Swan Brewery kann man gut von oben betrachten.

Es gibt eine einheimische Art des Baobab (Affenbrotbaum), den Adansonia gregorii. Es ist die einzige Art außerhalb Afrikas und Madagaskars. Im Park wachsen einige Exemplare. Heimisch sind sie im Nordwesten in der Gegend um Broome.

Wir haben einige blühende Exemplare von Banksien bestaunen können. Um sich zu vermehren, benötigen die Samen dieser wunderbaren Sträucher das Feuer. Dadurch angeregt, werden die Samen freigegeben und können in der verbliebenen Asche keimen.

Der Hirschhornbusch wir recht üppig. Den Strauch mit den heideähnlichen rosa Blüten konnte ich leider nicht bestimmen und auch das passende Schild konnte ich nicht finden.

Neben den noch vielen blühenden Gewächsen gesellten sich auch noch viele Insekten. Die Blüten wurden regelrecht von Bienen umschwirrt.

Abschließen nahmen wir einen kleinen Snack am kleinen Botanical Kiosk vor dem geschlossenen Botanical Cafe ein.

Auf unserem Rückweg durch die Frasers Avenue fiel uns ein Pkw mit dem Kennzeichen C 1 auf. Es stellte sich heraus, dass der Premierminister hier bei einem Interview gefilmt wurde. Auch die Sicherheitskräfte waren extrem locker und sperrten den näheren Umkreis ab.

Auf dem Weg zurück gingen wir direkt über die Mount Street und St. Georgs Terrace zurück. Am Elisabeth Quay machten wir Pause im gemütlichen The Island Restaurant. Dieses sollte für unseren Aufenthalt in Perth zum Lieblingsort werden. Man hat von dort einen wunderbaren Blick auf die City. Das Restaurant selbst ist ruhig gelegen auf einer kleinen Insel.

Wenn wir keine große Lust mehr auf ein üppiges Abendessen hatten, haben wir uns ab 18:00 Uhr am Sushi Abverkauf in den Restaurants bedient. Dieses Angebot nahmen wir gerne genutzt und freuten uns auf den Absacker in der Roof-Top Bar unseres Hotels mit einem tollen Blick von oben auf die Stadt.

Rottnest Island

Donnerstag 15.05.2025

An diesem sonnigen Tag fuhren wir mit dem Rottnest Island Express um 8 Uhr nach Rottnest Island. Dabei genossen wir die herrliche Sicht auf die Skyline von Perth. Auf der Insel angekommen erhielten wir unsere Fahrräder und Helme direkt von der Fährgesellschaft an der Anlegestelle. Die Fahrräder hatten 3 Gänge und keinen Elektroantrieb. Wir mussten also selber strampeln.

Unsere Tour war insgesamt 16 km lang und führte uns am Pink Lake und dem Wadjemup Lighthouse vorbei. Die Insel ist etwas hügelig, weswegen wir ab und schonmal absteigen mussten, insbesondere den Hügel hinauf zum Leuchtturm.

Am Leuchtturm kann man kleine Erfrischungen kaufen. Es wird auch eine kleine Anzahl an Sitzgelegenheiten und Tischen angeboten zum Ausruhen mit einem schönen Blick auf den Leuchtturm.

Vom Leuchtturm aus hat man einen fantastischen Blick auf die Insel.

Die Straßen auf und rund um die Insel sind gut ausgebaut und lassen sich bis auf die Hügel leicht fahren. Wer nicht mit dem Fahrrad die Insel erkunden will, kann auch den Bus nehmen, der rund um die Insel fährt. Ansonsten dürfen keine Pkw’s auf der Insel fahren.

Nach dem Leuchtturm fuhren wir entlang von wunderschönen Badebuchten wieder zurück zum Hauptort, um dort die restliche Zeit bis zur Abfahrt zu verbringen.

Während unserer Fahrradtour hatten wir zu unserer Enttäuschung keine Quokkas gesehen. Als wir dann im Hauptort zur Bakery gingen um leckere Pasteten zu essen, liefen uns schon jede Menge von diesen kleinen possierlichen Tierchen zwischen den Beinen herum. Ebenso bei Frankie’s on Rotto, wo wir eine „Kleinigkeit“ zu uns nahmen. Die Bedienungskräfte mussten aufpassen, dass sie nicht über die Quokkas fallen. Sie wurden dann schonmal sanft mit dem Besen aus dem Speisebereich heraus gedrängt. Aber trotz Abtrennung, schafften sie es immer wieder in den Speisebereich zu gelangen.

Hier im Lokal konnten wir dann auch Bier und Cider trinken. In der Öffentlichkeit, ist es verboten Alkohol zu trinken.

Auch im Ort selbst sind die Kleinen immer auf Futtersuche und machen vor fremden Taschen keinen Halt. Wir haben dabei, wie alle anderern Touristen auch, möglichst versucht die Quokkas nicht zu stören, geschweige denn zu berühren.

Gerade die jungen Quokkas schienen nachmittags recht müde zu sein, und machten überall wo es ihnen gefiel ihr Mittagsschläfchen.

Hundemüde und froh, doch noch soviele Quokkas gesehen zu haben, gaben wir unsere Fahrräder wieder an der Fähre ab und fuhren zurück nach Perth. Wir waren immer noch satt von den Pasteten und Oliven mit Brot, also verzichteten wir auf ein Dinner und begnügten uns mit einem Absacker im The Island. An die großen Portionen muss mach sich gewöhnen.

Heirisson Island

Freitag 16.05.2025

An diesem Tag hatten wir nichts besonderes vor. Also beschlossen wir nach Heirisson Island zu gehen, in der Hoffnung die dort lebenden Kängurus zu sehen. Vorher machten wir aber noch einen Abstecher bei EuropCar um sicherzustellen, dass die morgige Übergabe des Mietwagens reibungslos von statten geht.

Direkt an der Murray Street Mall liegt der Forest Place. Dort testeten wir das Eis bei Yo-Chi. Hier stellt man sich sein Eis selber zusammen und bezahlt am Schluss nach Gewicht. Ein tolles Konzept, das wir bisher noch nicht kannten. Das Eis schmeckte zudem noch fantastisch. Man muss lediglich aufpassen, dass man vor lauter Leckereien die Augen nicht zu groß hat. Wir hatten schließlich über 600 Gramm Eis für ca. 15 €.

Auf dem Weg zur U-Bahn haben wir den Bushfire Brigades gespendet. Als Dank wurde erhielten wir Sticker, die wir auf unsere Kleidung festkleben sollten. In der Fußgängerzone waren viele solcher Stände, an denen wir freudig begrüßt wurden.

Um nach Heirisson Island zu gelangen, wollten wir einfach mal ausprobieren wie es mit öffentlichen Verkehrsmitteln so geht und sind mit der Bahn 2 Stationen gefahren. Es schien als ob wir die einzigen waren, die die Automaten nutzen wollten, aale anderen hatten ihre App. Da wir doch etwas hilflos aussahen, kam sofort ein freundlicher Mitarbeiter und bot uns seine Hilfe an. Wir schafften es schließlich ein passendes Ticket zu ziehen, ohne das wir nicht auf den Bahnsteig gelangen konnten.

Die Bahn und auch die Haltestellen waren äußerst sauber und gepflegt.

Letztendlich hat uns leider dieser kurze Trip mit der Perth Underground einen Umweg nach Heirisson Island gekostet, weil wir die Entfernung nicht richtig eingeschätzt hatten. Das letzte Stück sind wir am Swan River entlang zur Insel gegangen. Wie auch schon in der City war hier alles sehr gepflegt.

Über die reine Rad- und Fußwegbrücke Boorloo Bridge erreicht man die Insel. Dort muss man noch durch ein Gatter gehen um in den geschützen Bereich zu gelangen. Leider haben wir außer Vögeln keine anderen Tiere gesehen. Wahrscheinlich waren die Kängurus müde und schliefen irgendwo im Dickicht. Dennoch kann man sagen, dass die Insel ein schönes ruhiges Refugium inmitten der Millionenstadt ist, das sich lohnt erkundet zu werden.

Zurück in die City gingen wir diesmal die gesamte Strecke am Swan River entlang. Dort angekommen, waren wir ziemlich müde. Eine Pause im The Island war zwingend geboten.

Zum Dinner sind wir dann beim Japaner essen gegangen. Im Bari-Uma Ramen waren zum Glück noch Plätze frei, anders als wir das Lokal verließen. Dort hatte sich schnell eine Schlange Gäste an der Tür gebildet, die alle in dem Lokal essen wollten.

Auf den Tischen waren Barcodes die uns auf die Onlineseite führte, von der wir unser Essen bestellen konnten, welches uns dann zügig serviert wurde. Auch die Bezahlung von insgesamt 36 € erfolgte online. Das Essen war fantastisch und unbedingt weiter zu empfehlen.

Anschließend kauften wir uns bei PAFU X Hokkaido noch ein Käsetörtchen für jeweils 3 € zum Nachtisch. Einfach nur lecker.

Cervantes

Samstag 17.05. bis Montag 19.05. (2 Nächte)

Yanchep NP und Lancelin Sanddünen, Lake Thetis

Samstag 17.05.2025

Am Morgen holten wir unseren Mietwagen, einen Toyota Landcruiser, im Europcar-Büro in Perth City ab. Unser Gepäck hatten wir zuvor an der Hotelrezeption deponiert, so dass wir entspannt zu Fuß zum Mietwagenschalter gehen konnten. Nachdem der Wagen übergeben war, fuhren wir zurück zum Hotel, luden unser Gepäck ein und machten uns startklar. Dank der ausgesprochen ruhigen und geduldigen australischen Autofahrer verlief das Ganze völlig stressfrei.

Der Mietvertrag war komfortabel gestaltet: keine Selbstbeteiligung im Schadensfall und sogar Fahrten auf unbefestigten Straßen waren mitversichert. Da wir den Wagen später in Broome abgeben würden, fiel lediglich eine Zusatzgebühr für die Einwegmiete an.

Auf der Fahrt nach Cervantes kamen wir schon kurz hinter Perth am Yanchep Nationalpark vorbei. Da dieser Park die einzige Möglichkeit ist, im Westen Australiens Koalabären zu sehen, machten wir hier natürlich einen Stopp.

Yanchep Nationalpark

Die Ticketverkäuferin, die wohl deutsche Vorfahren hatte, war sehr freundlich und beriet uns so, dass wir schließlich einen Holiday Pass für 70 A$ erstanden, der 4 Wochen gültig ist. Damit waren alle künftigen Nationalparkbesuche frei. Dadurch haben wir letztendlich einige Euro gespart. Der Eintritt in die Parks kostet in der Regel 17 A$ pro Auto. Außerdem muss man nicht umständlich an den Eingängen warten, sondern kann direkt durchfahren. Zu Kontrollzwecken wird der WA Holiday Park Pass an den Spiegel hinter die Windschutzscheibe gehängt.

Da wir noch genügend Zeit hatten machten wir eine kleine Wanderung durch den Park. Wir gingen den 2,6 Km langen Woodland Walk. Dieser führte uns an vielen blühenden Banksien vorbei.

In einem Abschnitt säumten viele Grasbäume den Pfad, von denen einige blühten. Die Grasbäume (Xanthorrhoea platyphylla) benötigen die Buschfeuer um blühen zu können. Man kommt sich etwas wie auf einem anderen Planeten vor.

Leider haben wir auch hier keine Kängurus gesehen. In einem kleinen Laden kann man Eis und Getränke kaufen und es sich dann in der Picknick-Aerea gut gehen lassen. Wir beobachteten eine Weile mit Vergnügen, wie sich eine Ralle an einem Pappbecher abarbeitete. Wahrscheinlich hatte sie diesen aus einem Mülleimer stibitzt, denn sonst lag hier kein Müll auf dem Boden.

Lancelin Lookout Sanddünen

Unser nächster Halt waren die weißen Sanddünen von Lancelin. Zuerst sind wir zum Aussichtspunkt gefahren. Dieser war von der Seite vom Lancelin Sands Hotel leider nicht zugänglich, weil kaputt. Wir sind dann die Bootoo Street weiter und die Hinchcliff Road Richtung Strand gefahren. Dort ist ein Parkplatz direkt am anderen Zugang zum Lookout. Von dort hat man einen schönen Ausblick auf die Dünen, den Ort und das Meer.

Um zu den Dünen zu gelangen, muss man die Bootoo Street noch ein kleines Stück weiter fahren, bis ein nicht befestigter Abzweig nach rechts zu den Dünen kommt. Dann kommt ein großer Parkplatz, wo man Quadds mieten kann. Wir haben uns den Spaß aus Zeitgründen nur angeschaut und sind dann gleich weiter nach Cervantes gefahren.

Auf dieser Fahrt waren rechts und links der Straße ganze „Wälder“ mit Grasbäumen. Es ist eine ganz andere Welt, was einem auch durch die Warnschilder vor streunenden Kängurus bewusst wird.

Abends ließen wir es uns in der direkt neben unserem Resort gelegene Cervantes Bar den „Fish of the day“ munden. Der Barramundi (auch bekannt als australischer Lachs) wurde mit einer äußerst leckeren Soße serviert. Dazu ein sehr leckeres lokales Bier und der Abend war perfekt. Die Bedienung war eine junge deutsche die auf „Work & Travel“ in Australien war. Da nicht sehr viel los war, hatten wir eine sehr nette Unterhaltung und sie konnte uns ein paar Tipps geben.

Cervantes, Pinnacles Desert

Sonntag 18.05.2025

Der kleine Küstenort Cervantes bietet wunderschöne Strände und nette Restaurants. Attraktion der Region ist der 15 Autominuten entfernt liegende Nambung Nationalpark mit der beeindruckenden Pinnacles Desert. Er ähnelt einer kleinen, ockerfarbenen Wüste am Meer. Die Attraktion des naturgeschützten Gebiets sind ‚The Pinnacles‘ – Tausende von Kalksteinsäulen unterschiedlicher Größe, die im gesamten Park verstreut stehen. Holländische Seefahrer dachten in früherer Zeit, es handele sich um eine Ruinenstadt. Später fanden Sie heraus, dass es sich um fossile Kalksteinsäulen handelte. Sie wurden vor etwa 30.000 Jahren geformt, als sich damals das Meer zurückzog und Abermillionen von Muscheln zurückließ. The Pinnacles sind eine beliebte touristische Attraktion und wenn Sie große Menschenansammlungen vermeiden wollen, sollten Sie den Park am besten frühmorgens oder gegen Ende des Tages besuchen (bei Sonnenuntergang zeigen sich die Felsformationen von einer besonders
schönen Seite). Im Nationalpark können Sie zudem weiße Strände erkunden, bei den Korallenriffen schnorcheln oder am Thirsty Point Lookout angeln. Die Hangover Bay ist der ideale Ort zum Schwimmen. 8 Kilometer vom Eingang des Parks entfernt befindet sich Kangaroo Point. Hier versammeln sich bei Sonnenauf- und -untergang oftmals Kängurus am Strand.

Lake Thetis

Bevor wir zur Hauptattraktion des Namburg National Parks fuhren, aben wir einen Abstecher zum Lake Thetis gemacht. Hier kann man Stromatolithen besichtigen. Den kleinen 1,5 km langen Rundgang um den See sind wir nicht gegangen. Auf Schildern ist die Entstehung dieser uralten Gebilde, von denen leider schon viele kaputt sind, gut erklärt.

Namburg National Park – The Pinnacles Desert

Schließlich fuhren wir weiter zu den ‚The Pinnacles‘. Das sind Tausende von Kalksteinsäulen unterschiedlicher Größe, die im gesamten Park verstreut stehen. Holländische Seefahrer dachten in früherer Zeit, eshandele sich um eine Ruinenstadt. Später fanden Sie heraus, dass es sich um fossile Kalksteinsäulen handelte. Sie wurden vor etwa 30.000 Jahren geformt, als sich damals das Meer zurückzog und Abermillionen von Muscheln zurückließ.

In dem 4 Quadratkilometer großen Pinnacles Desert befinden sich tausende der riesigen Felsnadeln, die bis zu 4 Meter hoch und 2 Meter breit sind.

Die Landschaft ist wirklich einmalig. Man sollte jedoch zusehen, dass man schon früh die Pinnacles erkundet. Es ist ein beliebter und somit auch belebter Touristenmagnet. Allerdings halten sich die meisten Touristen, vor allem die asiatischen, nur am Beginn des Rundwanderweges auf. Viele haben nicht das geeignete Schuhwerk an.

Vielleicht fehlt auch den meisten Zeit und Ruhe, sich den Park intensiv anzusehen. Was sich für uns von Vorteil erwies. Unsere Kopfnetze hatten wir leider in der Unterkunft vergessen, die vielen Fliegen waren jedoch noch zum Aushalten.

Die Pinnacles kann mach auch über einen 5 km langen Rundweg, den man mit dem Auto befahren kann besichtigen. Für denjenigen, der nicht gut zu Fuß ist, ist das eine prima Gelegenheit die einzigartige Schönheit des Parks zu erleben. Aber auch für uns war es ein Erlebnis, zumal der Drive viel länger ist, als der Rundwanderweg, den man zu Fuß erkunden kann.

Auf dem Weg zurück erkundeten wir schonmal den Kangaroo Point. Hier soll man nach Sonnenuntergang Kängurus sehen können.

Als wir schließlich zum Resort zurückfuhren kamen wir mit unserem Schlüssel nicht mehr in unser Zimmer. Die Rezeption war leider auch nicht besetzt. Wir nahmen es mit der Ruhe und sind in der bereits getesteten Cervantes Bar ein Bier trinken gegangen, in der Hoffnung, dass die Rezeption danach wieder besetzt sein wird. Dies war aber leider nicht der Fall. Zum Glück sahen wir, dass innen Personen waren. Also haben wir kräftig geklopft, damit man uns hört. Es wurde uns dann auch freundlich geholfen, indem die Rezeptionistin angerufen wurde. Sie war sehr freundlich und entschuldigte sich. Man hatte uns versehntlich nur für einen Tag eingecheckt.

Am nächsten Morgen teilte man uns dann mit, dass wir unser Frühstück, welches wir die letzten zwei Tage zusätzlich vor Ort gebucht hatten, nicht zu bezahlen brauchten. Wegen der Unannehmlichkeiten, die wir hatten. Wir fanden, das war eine sehr nette Geste und haben uns entsprechend gefreut.

Bevor wir uns zum Kangaroo Point begaben, wollten wir uns in der Cervantes Bar etwas stärken. Ich bestellte mir als Vorspeise Miesmuscheln in Tomatensoße, nichts ahnend, welch große Portion das sein würde. Eigentlich hätte das schon gereicht um satt zu werden. Die als Hauptspeise servierte Nudelportion war auch nicht gerade klein, sodass wir den Rest uns als Doggypack mitgeben ließen.

Vor lauter netter Unterhaltung hatte die deutsche „Work & Travel“ Bedienung vergessen, unser Essen abzuhalten. Sie war uns äußerst dankbar für die Erinnerung.

Gegen 16:30 Uhr sind wir zum Kangoroo Point gefahren und haben dort auf dem weißen Sand den Sonnenuntergang genossen. Dabei beobachteten wir, wie ein Delphin längere Zeit mit seinem Essen spielte. Mehrmals warf einen gefangenen Fisch in die Höhe um ihn dann wieder aufzufangen. Genau so, wie eine Katze, die mit der gefangenen Maus spielt.

Hansgeorg hat das Auto schließlich vom Parkplatz zum Strand gefahren. Wir waren nicht sicher, ob wir sonst in der Dunkelheit unser Gefährt wieder finden würden. Gut, dass wir ein Allradfahrzeug hatten.

Kurz nachdem die Sonne untergegangen war erschienen dann tatsächlich Kängurus , die sich aus dem Busch ins offenere Gelände wagten.

Die Lichtverhältnisse waren zum Fotografieren leider nicht mehr so gut. Dabei gelang versehentlich ein Foto, welches ich schon fast als Kunst betrachte.

Kalbarri

Montag 19.05.2025 bis Mittwoch 21.05.2025 (2 Nächte)

Hutt Lagoon

Montag 19.05.2025

Auf unserer Fahrt nach Kalbarri haben wir einen kurzen Abstecher zur Hutt Lagoon gemacht. Das Wasser erscheint nur pinkfarben, wenn man in einem bestimmten Winkel drauf schaut. Es ist abhängig von der Sonneneinstrahlung. Wir waren um gegen 13 Uhr, also um die Mittagszeit da.

Direkt am Aussichtspunkt ist kein kleiner Parkplatz. Der Weg dorthin ist gut beschildert. Sogar ein Hinweis zu den nächsten öffentliche Toiletten im 1 Kilometer entfernten Ort Gregory befindet sich dort. Die Toiletten sind neu und sauber.

Der Wasserstand des Sees war recht niedrig, weshalb das Salz am Rand trockengelegt war. Es war auf jedenfall einen Besuch wert.

Kalbarri, Gecko Lodge


Auf der Weiterfahrt nach Kalbarri haben wir wieder viele tote Kängurus am Straßenrand gesehen. Dafür haben wir unseren ersten Emu während der Fahrt gesehen.

Kalbarri liegt an einem idyllischen Uferstreifen, an dem der Murchison River und die Gantheaume Bay aufeinandertreffen. Die Stadt ist sehr weitläufig und sieht sehr wohlhabend aus. Auch hier ist wieder alles sehr gepflegt. Im Stadtpark am Strand kann man viele Kakadus sehen.

Unsere Unterkunft, die Gecko Lodge Kalbarri ist sehr ruhig und doch zentral gelegen. Man kann alles gut fußläufig erreichen. Wir hatten die Executive King Spa Suite. Nachmittags zur Teatime gabs Kuchen und Tee in der Lodge und für abends stand eine Flasche Portwein und Schokolade bereit. So kann man den Urlaub genießen.

Im Restaurant Upstairs haben wir Austern Kilpatrick probiert. Das sind gebackene Austern in einer Speck/Worcestersoße, eine australische Spezialität. Das Stück für umgerechnet 1,20 € fanden wir auch nicht zu teuer.

Auf dem Weg zurück zur Gecko Lodge haben wir das wunderbare Farbenspiel am nächtlichen Himmel genossen.

Kalbarri Nationalpark

Dientag 20.05.2025

Nach einem leckeren Frühstück in der Gecko Lodge wollten wir den Kalbarri Nationalpark erkunden.

Es gibt dort viele Aussichtpunkte, die sich lohnen. Begonnen haben wir beim Kalbarri Skywalk und sind dann direkt weiter zu Nature’s Window. Nach dem Z-Bend Lookout haben wir noch zum Hawks Head Lookout gefahren. Den Ross Graham Lookout haben wir erst am nächsten Morgen besichtigt auf unserer Weiterfahrt nach Monkey Mia. Wir finden, dass alle fünf Lookout Attraktionen wirklich sehenswert sind.

Unbedingt zu empfehlen ist das Tragen von einem Fliegenschutz über dem Kopf. Wir hatten die bereits zuhause für nur wenige Euro gekauft. Man kann sie aber auch im Ort erstehen. Die vielen kleinen Fliegen sind wirklich lästig. Sie krabbeln in Nasenlöcher und Ohren. Wir sind Touristen begegnet, die sich aus Verzweiflung Handtücher um den Kopf gebunden hatten.

Kalbarri Skywalk

Am Kalbarri Skywalk bieten zwei freitragende Plattformen, die 100 Meter über der Schlucht schweben, atemberaubende Ausblicke auf die Murchison River Schlucht. Der Weg zum Skywalk ist eben und kann auch gut mit Kinderwagen oder Rollstühlen befahren werden. Hier sind auch öffentliche Toiletten vorhanden.

Direkt am Aussichtspunkt ist das Skywalk Café. Hier gibt es überdachte Sitzgelegenheiten und einen kleinen Kiosk.

Nature’s Window

Auf dem Weg zum Nature’s Window. Je wärmer es zum Mittag hin wird, umso mehr Fliegen sind unterwegs. Die Fliegennetze sind ein Segen.

Das Nature’s Window ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Westaustraliens und wurde aus Schichten von Tumblagooda-Sandstein geformt.

Um zum natürlichen Felsbogen zu gelangen, folgt man den Treppen, zu Fuß einen malerischen Pfad hinunter, vorbei an Aussichtspunkten und über die Felswand zur Felsformation, die den zerklüfteten Blick flussaufwärts auf den Murchison River perfekt einrahmt. Es ist ein einfacher, ein Kilometer langer Weg (hin und zurück) zum Fenster.

Das letzte Stück Weg zum „Fenster“ sah von oben schwierig aus (an der Felswand entlang), deswegen ist Hansgeorg nicht mitgegangen. Ich habe aber festgestellt, dass es wilder aussah, als es in Wirklichkeit war. Die Kletterei hat sich wirklich gelohnt.

Man hat hier einen fantastischen Durchblick.

Z-Bend Lookout

Der Z-Bend Lookout ist unmittelbar in der Nähe vom Skywalk und Nature’s Window.

The Loop and Z Bend sind Abschnitte des Murchison River , die ihren Namen aufgrund der enormen Schleifen und Z Bend haben, die sie beim Durchfließen der Schluchten gebildet haben. Von den Aussichtspunkten hat man einen bezaubernden Ausblick auf die Schlucht.

Es ist ein kleiner Spaziergang vom Parkplatz zur Aussichtsplattform. Wer mehr wandern will, kann auch hier zwei weitere Wege hinunter zum Murchison River gehen.

Hawk’s Head

An diesem Tag sind wir noch zum Hawk’s Head gefahren. Von den anderen Attraktivitäten ist dieser Punkt insgesamt 44 Kilometer entfernt. Der Aussichtspunkt wurde nach einer falkenförmigen Felsformation benannt, die vom Aussichtspunkt aus sichtbar ist.

Am Ross Graham Aussichtspunkt sind wir am nächsten Morgen noch vorbei gefahren.

Kalbarri, Pelican Feeding Point und Black Beach Sunrise Point

Wieder in Kalbarri angekommen haben wir im The Pelican Cafe einen kleinen Snack eingenommen. Ein gemütliches Cafe gegenüber dem am Strand gelegenen Pelican Feeding Point. Sie hatten sogar Tonic Water, was hier eigentlich selten zu bekommen ist.

Hansgeorg hat sich danach im eiskalten Pool der Lodge abgekühlt.

Vor unserem Abendessen im Little Leaf haben wir den Sonnenuntergang am Black Beach Sunrise Point in aller Ruhe genossen.

Leider gab es im Little Leaf keinen Alkohol, also kein Bier, Cider oder Wein und nur eine begrenzte Speisekarte. Den Portwein in unserer Lodge haben wir umso mehr genossen.

Shark Bay

Mi 21.05. bis So 25.05. (4 Nächte)

Ross Graham Lookout, Kalbarri Nationalpark

Auf unserer Weiterfahrt nach Monkey Mia fuhren wir nochmals in den Kalbarri Nationalpark zum Aussichtspunkt Ross Graham. Auffallend in Australien ist, dass an allen möglichen Orten Defibrillatoren hängen.

Wir sind dieses Mal den kurzen Wege vom Aussichtspunkt bis hinunter zu den Flusspools gewandert, wo sich die wahre Schönheit der Landschaft zeigte. Morgens früh gegen 10 Uhr war es noch nicht so warm, so dass die Fliegen noch nicht so in Massen unterwegs waren.

Monkey Mia

Der 160 Kilometer lange Shark Bay World Heritage Drive, der am Ampol Overlander Roadhouse von der 354 abgeht, ist selbst eine Sehenswürdigkeit. Auffallend ist, dass hier viel weniger Plastikmüll an den Straßenrändern rumliegt und so gut wie keine totgefahrenen Kängurus zu sehen sind. Allerdings ist uns nicht ersichtlich warum das so ist. Ob hier ein anderes Publikum lang fährt, oder nur mehr aufgeräumt wird, erschließt sich uns nicht.

Gegen 14 Uhr waren wir dann schließlich in Monkey Mia. Am Hamelin Pool und der Shell Beach sind wir vorbei gefahren. Diese Sehenswürdigkeiten wollten wir auf der Fahrt nach Carnarvon besuchen.

Der Strand von Monkey Mia liegt an der nordöstlichen Halbinsel der Shark Bay in Westaustralien. Die Region zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist berühmt für ihre wild lebenden Delfine, die am Vormittag gerne an den Strand kommen, um sich aus der Hand füttern zu lassen. Ranger der westaustralischen Naturschutzbehörde überwachen das Spektakel. Das RAC Monkey Mia Dolphin Resort befindet sich nur einige Schritte vom Strand entfernt und bietet Schwimmbad, Whirlpool, Tennisplatz und Grillplätze.

Die Shark Bay besteht eigentlich aus zwei Buchten, die von Halbinseln und einer
langen Insel geschützt werden. Die einheimischen Malgana-Aborigines kennen sie als
Gutharraguda, was so viel wie „zwei Gewässer“ bedeutet.

Wir waren in einem Beach View Room des RAC Monkey Mia Dolphin Resort untergebracht, über eine kleine Veranda verfügt und einen direkten Blick und Zugang zum Meer hat.

Von der Terrasse aus konnten wir direkt diese kleinen Vögel beobachten,

sowie in den Abendstunden die Delphine, die jeden Abend direkt in Strandnähe ihre Runden machten. Wir konnten sie direkt von unserer Terasse aus beobachten oder am Strand nebenher laufen.

Die Sonnenuntergänge waren einfach fantastisch.

Das gebuchte Frühstück „The Big Breakfast“ im hoteleigenen Restaurant haben wir nur am ersten Tag voll eingenommen. Die nächsten Tage haben wir dann lieber die leichteren Varianten, wie Eggs Benedict oder einfach nur scrambled Eggs mit Lachs gewählt, auch wenn wir es anders gebucht hatten. Aber die volle Variante war einfach zuviel.

Für das Abendessen im Hauptrestaurant Boughshed muss man rechtzeitig reservieren, in der Monkey Bar gibt es einfachere Gerichte und wenn man rechtzeitig nach Öffnung um 16:30 Uhr da ist, ergattert man noch einen schönen Platz am Thresen mit Blick aufs Meer.

Das Essen ist sehr schmackhaft, insbesondere das Chicken Tikka Massala, das Thai Yellow Seafood Curry und die Austern Kilpatrick. Hier kann man es sich gut gehen lassen, auch wenn die Austern das Stück 5,50 A$ also 3,1€ kosteten.

Die Preise waren im Schnitt 10 A$ für ein Bier, 20 A$ für den Cocktail und 6 A$ für ein Tonic Water und ein Aperol Spritz für 18 A$. Der Kurs lag bei 0,57 € für 1 A$. Der Aperol Spritz kostete also knapp 10,30 A€. Verglichen mit einigen deutschen Orten fanden wir das ganz in Ordnung.

Ob ein alkoholfreier Eiskaffe oder ein alkoholischer Cocktail wie Blue Cocolada. Wir lassen es uns gut gehen.

Digeridoo Dreaming Night Tour

Für den Abend hatten wir eine Digeridoo Dreaming Night Tour bei Wula Gura Nyinda Eco Adventures Denham gebucht. Die recht große Gruppe traf sich dazu an der Rezeption und ging von dort aus mit einem Aborigine ein Stück weit in die Dünen, wo er uns am Lagerfeuer einiges aus der Geschichte erzählte. Unter anderem gab er uns Einblicke in die spirituelle Verbindung zwischen dem Nhada-Stamm, dem Malgana-Stamm und dem Süßwassergebiet.

Die Männer durften sich am Digeridoo versuchen und die Frauen machten mit Stöcken die Belgleitmusik. Das Digeridoo ist nur den Männern vorbehalten. Wir alle durften uns an großen Muscheln versuchen, diesen ein paar Töne zu entlocken. Auf dem Feuer wurde Fisch gebraten, denn dann alle testen durften.

Er klärte uns über die Sternzeichen am Himmel auf, das Kreuz des Südens und dass die Aborigines die Zeit für das Eierlegen der Emus durch die Position des Sternbilds Emu am Nachthimmel erkennen, das durch dunkle Wolken der Milchstraße gebildet wird.

Monkey Mia, Medium Loop Walk

Donnerstag 22.05.2025

Direkt neben der Anlage sind zwei Rundwege ausgeschildert. Wir entschieden uns für die kleine Tour, deren Dauer mit 1 h angegeben wurde. Tatsächlich waren es nur 20 Minuten.

Dabei beobachteten wir einige Vögel. Der Weg ist gut markiert und hin und wieder stehen Schautafeln mit interessantem Wissen zu Pflanzen und Tierwelt.

Hier trifft der rote Wüstensand auf den strahlendenweißen menschenleeren Strand.

Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand und in der Anlage. Hansgeorg ließ die Drohne über die Anlage und die Dünen fliegen um Aufnahmen zu machen.

Monkey Mia, Long Loop Walk

Freitag 23.05.2025

Nachdem wir uns heute für ein kleineres Frühstück entschieden hatten, beschlossen wir dieses Mal den großen Rundweg zu gehen. In den Dünen merkt man schon die steigenden Temperaturen am Morgen. Dennoch ist er gut zu bewältigen.

Vom Aussichtspunkt hat man eine wunderschöne Aussicht auf Monkey Mia.

Am Strand angelangt, sind wir noch, vorbei an einer Mangrove, etwas weiter zu einer Sandbank gegangen, auf der sich viele Vögel befanden.

Die Vögel ließen sich nicht sonderlich von den vorbeifahrenden Booten stören. Bis auf eine Familie mit Kindern war auch heute wieder dieser Strandabschnitt menschenlee. Einfach herrlich um die Seele baumeln zu lassen.

Den Nachmittag verbrachten wir im Wasser. Leider hatten wir die Unterwasserkamera für die vorbei schwimmende Schildkröte nicht mit.

Samstag 24.05.2025

Leider wurde unsere gebuchte 4WD Abenteuertour durch den Francois Peron Park wegen zu wenig Teilnehmern abgesagt. Wir hätten selber den Park erkunden können. Berichte über Tiefsand haben uns dann aber abgehalten und wir haben uns lieber einen gemütlichen Tag gemacht.

An den Strand kommen regelmäßg Pelikane, die einen ganz nah heranlassen. Wir nutzten den Tag für eine ausgiebige Strandwanderung, dieses Mal in nord-westlicher Richtung. Das Meerwasser ist angenehm, nicht zu salzig, aber frisch. Es ist ziemlich flach, man kann weit hinein gehen.

Auf der Campsite und in der Anlage liefen regelmäßig Emus um die Caravans. Heute liefen sie auch am Strand entlang, während wir im Wasser waren.

Wir haben am Nachmittag nachträglich die Gebühr für das Delphinresort bezahlt. An einer Tafel wird nach jeder Fütterung festgehalten, wie viele und welche Delphine daran teilgenommen haben. Alle Delphine haben einen Namen und kommen freiwillig zur Fütterung. An diesem Morgen kam wohl nur 1 Delphin.

Wir beschlossen, uns doch noch am nächsten Morgen die Fütterung anzusehen.

Für den Abend hatten wir nochmals im Restaurant Boughshed einen Platz reservieren lassen und ließen den Abend mit Blue Cocolada und Gin Tonic ausklingen.

Carnarvon

Sonntag 25.05.2025 (1 Nacht)

Monkey Mia – Fütterung der Delfine

Bevor wir uns auf den Weg nach Carnarvon machten, sahen wir uns noch die Fütterung der Delfine an. Dieses Mal nahmen ganze 7 Delfine teil.

Entgegen unseren anfänglichen Befürchtungen, war es ein gelungener Morgen. Es sind schon viele Touristen anwesend, aber alles geht gesittet zu. Vor der Fütterung wurde einiges Wissenswerte über die Tiere vermittelt.

Man hat den Eindruck als ob die Delfine die Zuschauer beobachten. Sobald jeder seinen Fisch bekommen hatte, schwamm er unverzüglich von dannen.

Neben den Delfinen schwammen auch Schildkröten und Pelikan im Fütterungsbereich. Diese ließen sich am besten vom Steg aus fotografieren. Da ich am Strand stand und Hansgeorg auf dem Steg, hatten wir beide Positionen gut besetzt.

Direkt nach der Fütterung machten wir uns auf den Weg nach Carnavon. Wir wollten dabei noch bei der Shell beach und den Stromatolithen einen Stopp machen.

Auf der Straße dorthin begegneten uns wieder einige Emus.

Shell Beach

Die Shellbeach sind man schon weit von der Straße aus. Dieser Strand ist einfach fantastisch. Er besteht aus Millionen kleiner Muscheln. Der Strand ist sehr breit und es dauert bis man ans Wasser gelangt. Ich nehme häufig etwas Sand von schönen Stränden mit und stelle ihn in einem Apotherglas zu Hause in ein Regal. Hier wird jedoch darum gebeten, kein Material vom Strand mitzunehmen. Schweren Herzens habe ich es dann auch gelassen.

Hamelin Pool

Die Stromatolithen in Hamelin Pool konnten wir leider nicht sehen. Der Boardwalk war zu unserer Enttäuschung geschlossen, weil er von einem Cyclon zerstört wurde und noch nicht wieder repariert wurde.

Als wir den World Heritage Drive wieder verlassen hatten, sah man wieder an den Straßenrändern viele Flaschen, insbesondere Glasflaschen als Müll liegen.

Woodlegh Impact Crater

Von der Straße kann man kurz abbiegen zum Gladstone Scenic Lookout. Der Zwischenstopp belohnt einen mit einem atemberaubenden Ausblick auf die Landschaft.

Mitten im Nirgendwo eine Haltebucht mit Behindertengerechter Toilette und Defibrillator.

Carnarvon

In Carnarvon ist Sonntags nichts los. Allerdings hat der recht große und gut sortierte Supermarkt Woolworths auch sonntags geöffnet.

Carnarvon diente uns lediglich als Zwischenstopp zu unserer Weiterreise nach Coral Bay. Zu Abend gegessen haben wir schließlich in unserem Motel Hospitality Carnarvon

Die Preise sind annehmbar, insbesondere wenn man bedenkt, dass das Lohnniveau in Australien im Durchschnitt etwas höher als in Deutschland liegt.

The Coral Cost

Mo 26.05. bis Do 29.05. (3 Nächte)

Auf dem Weg nach Coral Bay konnten wir gut beobachten, welchen Baustil die Australier bevorzugen und wir sahen die vielen Anbauflächen von Gemüse und Obst.

„Carnarvon Gemüse“ bezieht sich auf das frische Gemüse, das in und um Carnarvon angebaut wird, wo die Agrarindustire durch den Gascoyne River unterstützt wird. Die Region ist bekannt für den Anbau einer Vielzahl von frischem Obst und Gemüse, darunter Bananen, Mangos, Papayas, Karambolen, Trauben und eine große Auswahl an Gemüse, das oft direkt von lokalen Plantagen bezogen werden kann. Carnarvon produziert 80% der gesamten Obst- und Gemüseernte der Region.

Tropic of Capricorn

Der „Tropic of Capricorn“ (Wendekreis des Steinbocks) ist eine geografische Linie in Australien, die den südlichsten Breitengrad markiert, an dem die Sonne mittags senkrecht über uns stehen kann. Er verläuft durch die Bundesstaaten Queensland, Northern Territory und Western Australia und teilt die beiden Klimazonen: die tropische Zone im Norden und die gemäßigte Zone im Süden. Entlang der Linie gibt es mehrere markierte Stellen.

Auf dem Weg fallen überall die großen Termitenhügel auf. Diese Hügel werden aus einer Mischung von Erde, Speichel und Kot gebaut, was das Baumaterial steinhart macht.

The Coral Coast
Nördlich von Perth erstreckt sich die Coral Coast entlang des Indischen Ozeans bis Exmouth. Hier kann man außergewöhnliche Küstenlandschaften wie die Pinnacles, unberührte Strände und zwei Weltnaturerbe – Regionen entdecken: Shark Bay und Ningaloo. Erstere ist bekannt für die wilden Delfine in Monkey Mia, türkisfarbenen Ozean und weiße Strände mit rostroten Dünen. Das 300 km lange Ningaloo Reef ist weltweit einer der wenigen Orte, an dem es zwischen April und Juli möglich ist, mit Walhaien zu schwimmen. Das Riff bietet 250 Korallenarten, 500 Fischarten, Meeresschildkröten, Seekühen und Mantarochen ein Zuhause.

Coral Bay

Wir hatten eine Ningaloo Villa für 2 Personen im Ningaloo Coral Bay für die nächsten 3 Nächte gebucht. Die Villa ist mit einem Schlafzimmer, Wohnzimmer und Küche ausgestattet. Auf einer überdachten Veranda konnte man abends gemütlich sitzen.

Die Stellplätze auf der Campsite sind ziemlich klein und alles war belegt. Da waren wir doch froh, nicht mit dem Camper gefahren zu sein.

Aushang in der Toilette bei der Rezeption.

Im nahe gelegenen Restaurant Bill’s Bar kann man prima Essen gehen. Man sollte für abends allerdings einen Platz reservieren. In der Mall befinden sich auch ein paar kleinere Geschäfte. Hier kann man fehlende Schnorchelausrüstung gut nachkaufen und Touren buchen. Zudem befindet sich dort noch ein kleiner Supermarkt und eine Bäckerei.

Wer sein Frühstück nicht selbst zubereiten möchte, kann bei Fin’s preiswert und lecker frühstücken.

Im selben Komplex bietet die winzige Eisdiele „Sweet“ äußerst leckeres, selbst gemachtes italienisches Eis an. Auch wenn eine Portion mit 2 Kugeln ca. 6 € kostet, kann man den Genuss wärmstens empfehlen.

In Bill’s Bar konnten wir zum Glück das vorhandene Wifi nutzen, da wir in unserer Unterkunft leider keins hatten. Man muss nicht unbedingt dort essen gehen. Das Wifi reicht bis vor die Tür. Für kurzes Abrufen von Nachrichten reicht das vollkommen aus.

Den Nachmittag nutzten wir für einen ausgiebigen Strandspaziergang bei Ebbe.

Ningaloo Nature & Snorkeling Tour,

Dienstag 27.05.2025

An diesem Tag war als Ganztagestour eine Schnorcheltour mit Mantarochen angesagt. Es wurde die komplette Ausrüstung vom Schnorchel bis zum Neoprenanzug gestellt. Da ich mich in tiefem Wasser unsicher fühle, hatte ich mit noch eine der angebotenen Schwimmnudeln geschnappt.

Wir hatten uns noch in Deutschland eine preiswerte Unterwasserkamera für 110 € gekauft. Sie machte ganz ordentliche Bilder. Der erste Schnorchelgang fand am Outer Reef statt. Hier hatte ich noch etwas Probleme mit Brille und Schnorchel, die nicht richtig passten.

Danach fuhren wir weiter. Vom Flugzeug aus wurden die Mantarochen gesucht und gesichtet. Der Schnorchelgang mit den Mantarochen war ein fantastisches Erlebnis. Es ist ein wahnsinniges Gefühl, wenn der riesige Rochen unter einem eine Rückwärtsrolle zum Planktoneinsammeln macht. Dieses Mal passten Schnorchel und Brille perfekt.

Man konnte die kleinen Fische im Maul der Rochen erkennen, wie auch die Putzerfische am Bauch.

Mit Mai Roper war eine professionelle Fotografin mit an Bord, die mit ihrer Kamera fantastische Bilder gemacht hat.

Es ist schon ein krasser Unterschied zu den Bildern unserer Billigkamera. Die Bilder konnte man für umgerechnet 45 € bei ihr bestellen. Nach Bezahlung erhält man den Link zu den Fotos und kann sie sich herunterladen.

Die Aufnahmen von den Mantarochen sind fantastisch geworden. Das was das menschliche Auge wahrnimmt, entspricht allerdings eher dem was die Billigkamera aufnimmt. Trotzdem ist es ein fantastisches Erlebnis.

Nach dem Schnorchelgang mit den Mantarochen wurde ein Imbiss angeboten und danach noch ein dritter angeboten, den allerdings nur Hansgeorg wahrgenommen hat. Ich hatte nicht damit gerechnet und hatte mich bereits umgezogen. Es wurde wieder über einem Korallenriff geschnorchelt.

Mauds Landing

Mittwoch 28.05.2025

An diesem Tag hatten wir heftigen Muskelkater, trotz Einnahme von Magnesium. Selbst mein Kiefer und meine Hüfte schmerzten. Gut, dass ich keinen dritten Schnorchelgang mitgemacht hatte.

Unser Frühstück nahmen wir in Fin’s Cafe ein, ein sehr leckeres spanisches Omlett mit Spinat. Es war so windig, dass der Spinat vom Omlett flog. Auch hier wird Wifi angeboten, wie zubor schon erwähnt im Bill’s Bar und auch im Reef Cafe.

An diesem Morgen stand das Wasser hoch, es war Flut. Die Hobbyfischer hatten ihren Fang eingebracht und nahmen die Fische am Strand aus. In Coral Bay ist das Angeln vom Ufer aus nur in der Sonderzone südlich von Bill’s Bay gestattet, und nur Flossenfische dürfen gefangen werden.

Das Wetter war trübe und das Meer unruhig. Abends gab es leichten Nieselregen. An diesem Tag fanden keine Touren statt. Da hatten wir gestern noch mal Glück gehabt.

Wir sind mit dem Auto zum Strand Mauds Landing gefahren. Um über den Strand zu fahren, hätten wir den Reifendruck verringern müssen. Da wir auch keine Schaufel für den Notfall dabei hatten, haben wir sicherheitshalber darauf verzichtet.

Der Strand war menschenleer. Nur am Anfang war kurz eine Familie da. Ein Strandspaziergang bei diesem Wetter hat was mystisches an sich, insbesondere die Farben vom Himmel und Wasser.

Vom Paradise Beach Lookout hat man einen schönen Blick aufs Meer und die Coral Bay Bootsrampe. Von dort legen die Boote für die Touren ab. Hier können Bootseigentümer ihre Boote ins Wasser lassen.

Zwischendrin haben wir ein Bier im Reef Cafe getrunken und den Abend wieder in Bill’s Bar verbracht. Heute war ein entspannter Tag.

Ningaloo Reef, Exmouth

Do 29.05. bis So 01.06. (3 Nächte)

Donnerstag 29.05.2025

In der Nacht hatte es geregnet. Jetzt machte sich bemerkbar, wie praktisch die Wasserstandsanzeigen in den Senken sind. Denn die Senken sind teilweise bis zu 2 Meter tief und das Wasser versickert nur sehr sehr langsam! In der Folge können Pkws auch mal in so einer Senke stehen bleiben – daher die Wasserstandsanzeiger! Die Strecke nach Exmouth ist mit ca. 150 km nicht sehr lang, so dass wir beschlossen zuerst in den Cape Range Nationalpark zu fahren, bevor wir in unserer Unterkunft einchecken.

Und wieder ist die Landschaft voll mit Termitenhügeln.

Cape Range Nationalpark

Der Eingang zum Nationalpark war nicht besetzt. Man musste sich ein Ticket ziehen, was bei allerdings bei einigen zu Problemen führte. Wir waren froh dass wir einen Holiday Pass hatten, scherten nach rechts aus und fuhren in den Park, so wie es auf dem Schild beschrieben war.

Unser erster Stopp führte uns zur Mangrove Bay.

Und dann zur Turqouise Bay. Das Wasser hier hat wirklich eine wunderbar türkise Farbe. Hier tummelten sich viele Touristen. Einige schnorchelten in dem glasklaren Wasser. Ein wunderbarer Ort zum Verweilen.

In der Mandu Mandu Schlucht verbrachten wir mehr Zeit. Schon der Pfad, der in die Schlucht führt eröffnet einem die wunderbare Natur.

In der Schlucht selbst liegen unzählige grobe Kieselsteine, die das Gehen beschwerlich machen. Hier ist festes Schuhwerk sehr von Vorteil. Die roten Felswände heben sich von den weißen Kieseln ab.

Wir haben den Aufstieg für den Rundweg nicht gefunden und sind deswegen wieder durch die Schlucht zurückgegangen.

In der Schlucht findet man immer wieder blühende Pflanzen auch an Stellen, wo man nicht erwartet überhaupt Leben zu finden. Einige Vögel haben wir gesehen, aber leider keine Wallabies, war wahrscheinlich an der Tageszeit lag. Wir waren gegen 13 Uhr in der Schlucht.

Zur Zeit blühten verschiedene Gattungen in pink-lila.

Auf dem Weg zurück aus dem Park besuchten wir noch das Vlamingh Head Lighthouse. Von hier oben hat man einen fantastischen 360° Blick auf den Park, auch wenn das Wetter nicht so gut war.

Auf dem gleichen Anblick befinden sich auch die Überreste einer Radaranlage aus dem Zweiten Weltkrieg. Auf den Schautafeln wird die interessante Geschichte des Ortes erzählt. Während des Zweiten Weltkriegs diente der Vlamingh Head Lighthouse in Australien als wichtiger Radarstützpunkt der Alliierten zur Frühwarnung vor japanischen Luftangriffen auf die australischen Basen, insbesondere auf die U-Boot-Betankungsstation in der Nähe. Die Station bestand aus Radaranlage ausgestattet, die durch eine Mauer, Sandsäcke und Netz getarnt war, sowie einer Flugabwehrkanone. Übrig geblieben sind die Stahlkonstruktion und einige versteinerte Sandsäcke!

Mantarays Ningaloo Beach Resort, Exmouth

Gegen 15 Uhr kamen wir dann im Mantarays Ningaloo Beach Resort in Exmouth an. Wir hatten einen One Bedroom Studio Bungalow mit großer Terasse und Meerblick. Dieses luxuriöse Resort in Exmouth liegt direkt am Sunrise Beach.

Von unserem Bungalow führte direkt ein Weg hinunter zum Strand.

An der Aussenterasse des hoteleigenen Restaurants ist ein wunderschönes Becken, bepflanzt mit blauen Seerosen angelegt. Ein wunderbarer Ort zum Verweilen.

Das Essen im Restaurant ließ nichts zu wünschen übrig. Jeden Tag gibt es eine Empfehlung des Hauses, die wir gerne ausprobiert haben.

Exmouth Diving, Walhai

Freitag 30.05.2025

Früh morgens um 7 Uhr wurden wir von Exmouth Diving an unserem Hotel abgeholt und zum Anlegeplatz im Cape Range Nationalpark gebracht. Heute sollten wir, wenn wir Glück haben, mit Walhaien schwimmen. Es war die erste Tour nach einigen Tagen mit schlechtem Wetter. Das Wasser war immer noch etwas unruhig.

Auf der Fahrt mit dem Team Karren und Ricardo zum ersten Schnorchelstopp begegneten uns Delphine und auch ein Wal. Das Weltnaturerbe Ningaloo Reef ist das zweitgrößte Korallenriff Australiens. Während das Team auf der Suche nach Walhaien war klärte uns Ricardo über die Lebensweise des Riesenfischs auf. Wir wurden aufgeklärt, dass wir aus Sicherheitsgründen nur neben dem Hai schwimmen dürfen.

Wir bekamen genaue Instruktionen, wie wir ins Wasser zu gehen hatten, sobald ein Fisch gesichtet wurde. Dann musste alles sehr schnell gehen. Es wurden zwei Gruppen gebildet.

Beim ersten Schnorchelgang hatte ich vor lauter Vorfreude vergessen die Schwimmnudel mitzunehmen. Durch den starken Wellengang war ich früher erschöpft als die restliche Gruppe. Ich hatte auch mit der Luft zu kämpfen. Wahrscheinlich hatte ich mit in den letzten Tagen etwas erkältet. Die Begleitung war total fürsorglich und brachte mich zurück zum Schiff. Dabei hatte ich das Glück noch einen Leoparenhai am Riff zu sehen, den von den anderen niemand zu Gesicht bekommen hatte.

Auch hier war wieder eine professionelle Fotografin mit auf Tour. Ich habe nur einen Schnorchelgang mit Walhai gemacht und habe daher verpasst mit Hai fotografiert zu werden. Hansgeorg wurde sehr schön getroffen.

Insgesamt hat sich diese Tour wirklich gelohnt. Das Team hat sich wirklich um uns bemüht. Ich bin ziemlich lange direkt in erster Reihe neben dem Walhai geschwommen und habe ihn gut beobachten können. Auch die Putzerfische, die ihn begleiteten. Hansgeorg ist insgesamt mit drei Haien geschwommen.

Verglichen mit den Profibildern sind die Fotos mit unserer Billigkamera gar nicht so schlecht geworden. Hansgeorg ist einmal passiert, dass der Hai sich unvermittelt gedreht hat und er sich plötzlich direkt vor ihm befand. Es wurde ihm versichert, dass er keinen Fehler gemacht hatte. Auf einem der unteren Bilder sieht man, wie plötzlich eine Fontäne hinten aus dem Fisch gerausschießt. Da hat er wohl geschissen.

Zwischendrin wurde uns ein Imbiss serviert und die erfolgreise Tour mit Bier und Sekt gefeiert. Vom Imbiss habe ich nur den Blechkuchen essen können. Obwohl ich wegen Seekrankheit mir ein Scopodermpflaster hinters Ohr geklebt hatte, ist es mir auf dieser Tour ziemlich schwindlig und übel geworden. Das Pflaster ist sonst immer eine gute Wahl. Damit überstehe ich jeden Langstreckenflug. Aber das Meer war so unruhig und das Boot hat sich ständig um die eigene Achse gedreht, auf der Suche nach Walhaien. Das war dann wahrscheinlich doch zuviel.

Dennoch war ich und auch Hansgeorg froh, diese Tour mitgemacht zu haben. Es war ein einmaliges Erlebnis.

Exmouth Diving

Samstag 31.05.2025

Für heute war eine weitere Schnorcheltour angesagt. Hansgeorg ist alleine gefahren und ich habe einen Ruhetag eingelegt. Ich habe den Tag am Pool genossen

und habe eine ausgiebige Strandwanderung gemacht.

Die Suche nach Muscheln hat immer etwas von Schatzsuche an sich. Es macht einen Heidenspass.

Wie Hansgeorg abends berichtete, wäre diese Tour woh wirklich nichts für mich gewesen. Zwei Drittel der Teilnehmer waren Taucher. Danach richtete sich auch die Wahl der Anlegeplätze.

Es war kein professioneller Fotograf dabei, sodass wir nur die Fotos von unserer Billigkamera haben. Je tiefer im Wasser fotografiert wird umso unschärfer und trüber sind die Bilder.

Wir waren am späten Nachmittag im Ort Exmouth um die Fotos von unserer Tour mit den Walhaien abzuholen. Wir hatten extra einen eigenen USB-Stick mitgenommen, weil uns das empfohlen worden war. Als wir ins Office eintraten und nach den Fotos fragten, sagte uns ein sehr netter älterer Herr, dass die zuständige Dame leider gerade gegangen sei. Er bat Hansgeorg sich selbst an den Computer zu setzen und zu suchen. Leider war der Computer passwortgeschützt, aber am Bildschirm hing ein kleiner Zettel mit ein paar Ziffern. Er gab diese ein und siehe da, das war das Passwort.

Er steckte den USB-Stick ein und sicherte erst einmal alle Fotos von dem entsprechenden Tag darauf. Erst dann schaute er sich die Bilder genauer an und stellte fest, dass unsere nicht dabei waren. Nach einem kurzen Gespräch mit dem netten Mitarbeiter stellte sich heraus, dass wir im Office des falschen Anbieters waren. Wir haben alle herzlich gelacht und wir sind mit dem geladenen USB-Stick zu unserem Anbieter gegangen. Er hat uns noch einen schönen Tag gewünscht.

Wir hatten mal wieder die Erfahrung gemacht wie herrlich unkompliziert und gelassen die Australier sind.

Bei unserem Anbieter angekommen, stellte sich heraus, dass wir gar keinen eigenen USB-Stick benötigten. Man händigte uns einen Stick aus, auf dem bereits alle Bilder geladen waren.

Nanutarra, Cheela Plains Station

Sonntag 01.06.2025, 1 Nacht

Von hier sollte unsere Reise weiter zum Karijini Nationalpark gehen. Da die Fahrt dorthin sehr lange ist, haben wir einen Zwischenstopp bei Cheela Plains Station eingelegt.

Wir erlebten eine abwechslungsreiche Landschaft und tolle Wolkenformationen während unserer Fahrt.

Cheela Plains Station Paraburdoo ist eine familiengeführte Rinderzuchtstation in den halbtrockenen Weidegebieten der Pilbara im Norden Westaustraliens. Diese Station ist ein willkommener Zwischenstopp
für Reisende, die das atemberaubende, zum Weltnaturerbe gehörende Ningaloo Reef und den Karijini National Park besuchen möchten.


Wir übernachteten in der Plainsview Lodge, die sich auf der gegenüberliegenden Seite des Campingplatzes befindet. Von der Veranda aus kann man den weiten Blick auf die umliegende Ebene genießen.

Es ist eine sehr rustikale Farm. Abendessen gab es für alle Gäste als Einheitsverpflegung zusammen. Uns wurde ein Platz an einem längeren Tisch zugewiesen. Es entwickelte sich ein nettes Gespräch mit den anderen hauptsächlich australischen Gästen und einem philippinischen Pärchen. Er arbeitete als Techniker in einem der hiesigen Bergbauunternehmen und erzählte, wie sie bei Außentemperaturen von 40 °C in den Hallen ohne Klimaanlage Lastwagen und Fahrzeuge für den Bergbau gewartet und repariert haben. Ein australisches Pärchen hatten wir schonmal in Monkey Mia auf der Bootstour gesehen. Viele Touristen fahren dieselbe Strecke ab wie wir.

Als Hauptgericht gab es sehr salzarmes leckeres Kasseler. Es wurde alles auf Platten serviert, für jeden war genug da.

Auch das Frühstück war sehr rustikale Selbstbedienung. Auf einer Anrichte standen Brot, Belag und Müsli zur Auswahl. Joghurt, Milch und Saft konnte man sich im Kühlschrank holen.

Etwas abseits der Farm standen ausgemusterte Minenfahrzeuge. Im Vergleich zu unserem PkW sind das wahre Riesen.

Karijini Nationalpark

Mo 02.06. bis Do 04.06. (2 Nächte)

Montag 02.06.2025 Ankunft

Von der Cheela Plains Station waren es nur noch knapp 200 Kilometer bis zum Karijini Nationalpark. Zum Park hin gibt es zwei Strecken. Die kurze Strecke führt über eine Schotterpiste und die deutlich längere führt durch das Bergarbeiterdorf. Wir haben uns für Asphalt entschieden!

Und wieder ging es vorbei an einmaligen Landschaften. An den Eukalyptuswäldern kann man gut erkennen, wo sich das Wasser sammelt.

Zur Vorsicht haben wir nochmal in Tom Price getankt. Hier im Outback, ist nur alle paar hundert Kilometer eine Tankstelle und wir wissen nicht, wieviel Kraftstoff wir im Park verbrauchen würden.

Ab und zu sieht man wie professionelle Feuerwehrleute kontrolliert Brände legen und vor allem das trockene Gras abbrennen, damit sich Buschfeuer nicht ausbreiten können. Dabei kommt es wohl auch schon mal vor, dass diese Feuer unbeabsichtigt ausser Kontrolle geraten, wie uns deutsche Auswanderer im Park erzählten.

Am Wegesrand blüht es trotz der Jahreszeit. Leider habe ich bei vielen nicht die passenden Namen herausgefunden. Meine deutsche Pflanzen-BestimmungsApp PlantNet kennt keine australischen Pflanzen.

Den australischen Federbusch habe ich ausnahmsweise bestimmen können. Er ist auch bei uns als Sommerpflanze erhältlich. Die Aboriginies nennen ihn Mulla Mulla.

Zwischen Tom Price und dem Eingang des Karijini Nationalparks sind, befindet sich direkt neben der Straße der R.I.P. Lookout, die Karijini Memorial Stones. Von hier hat man einen herrlichen Ausblick aufs Outback und die Hügel die den Aussichtspunkt umgeben. Auf den Felsen finden sich Hunderte bis Tausende liebevoller Botschaften für Familie, Freunde, Haustiere usw. Dies ist ein wunderschöner Ort, um der Trauer zu gedenken.

Wir sind bald da.

Kurz hinter dem Eingang stehen viele rote Grevillea Sträucher am Wegesrand. Wir dachten beim Vorbeifahren erst, dass es sich um Früchte handelt. Erst nach dem Aussteigen und bei näherer Betrachtung sahen wir, dass es sich um Blüten handelt. Von der Blütenmform her, muss es sich um eine Grevillea-Art handeln, welche genau ist unbekannt.

Karijini National Park ist mehr als doppelt so groß wie Luxemburg und der zweitgrößte Nationalpark Westaustraliens. Der Park ist Heimat für die Banyjima, Jurrama und Innawonga-Aborigines und bekannt für die Bergkette der Hamersley Range, die von den Aborigines ‚Karijini‘ genannt wird. Das Klima in dieser Region ist sowohl tropisch als auch trocken. Sommerliche Regengüsse wechseln sich mit Zyklonen ab und die Temperaturen im Sommer erreichen um die 40 Grad Celsius.

Die flachen Täler, massiven Berge und tiefen Schluchten der Region wurden in den vergangenen 2 Milliarden Jahren durch Erosion geformt. Natürliche Felsenbecken mit klarem Wasser laden zu einem erfrischenden Bad ein und unbedingt sehenswert sind auch die Fortescue Falls. Dieser Wasserfall in der Nähe von Dales Gorge ist der einzige Wasserfall im Park, der ganzjährig Wasser führt.

Weano Gorge

Bevor wir zu unserer Unterkunft, dem Karijini Eco Retreat fuhren, machten wir einen Abstecher zur Weano Gorge. https://exploreparks.dbca.wa.gov.au/media/2079/download

Der erste Aussichtspunkt war leider mit einem Sperrgitter versehen, man hatte jedoch von der Seite noch einen schönen Einblick in die Schlucht. Die Temperaturen waren angenehm, es waren 26 °C und es wehte ein leichter Wind.

Mehr Glück hatten wir beim Oxer Lookout. Wir versuchten einen Abstieg, aber ich hatte immer noch Probleme mit der Luft. Wahrscheinlich hatte ich mich tatsächlich erkältet, da die Einnahme von Ibuprofen die nächsten Tage geholfen hat.

Auf dem Weg zum Karijini Eco Retreat fielen uns die vielen abgebrannten Flächen auf. Dort, wo das Gras nicht abgebrannt ist, leuchtet es regelrecht auf dem dunkel rotbraunen Sand.

Dales Gorge, Fortesque Falls

Dienstag 03.06.2025

Die Nacht war angenehm im Zelt. Morgens hatte es etwas geregnet und gegen 11 Uhr waren es 22 °C.

An der Rezeption steht immer ein Ausdruck der täglichen Wettervorhersage. Danach sollte der Tag ideal für den Besuch der Dales Schlucht sein.

Die Dales Gorge ist 45 Kilometer entfernt vom Karijini Eco Retreat. Auf der Fahrt dorthin genossen wir die einmalige Landschaft. Am Wegesrand waren wieder wunderschön blühende unbekannte Pflanzen, die ich unbedingt fotografieren musste.

Hier eine Auswahl in gelb.

Es ist wirklich schade, dass ich die Pflanzen zur Zeit nicht bestimmen kann.

Heute hatten wir reichlich Zeit, sodass wir uns vornahmen, den Wanderweg mit Klasse 4 durch die Schlucht zu nehmen. https://exploreparks.dbca.wa.gov.au/media/2078/download

Dazu parkten wir auf dem Parkplatz Fortesque Falls. Vom Lookout führt eine Eisentreppe hinunter in die Schlucht. Alleine von hier hat man bereits eine atemberaubende Aussicht.

Am Ende der Treppe ist man noch nicht unten angekommen. Alles ist wie in einem natürlichen Ampphitheater eingebettet. Man muss noch über Felsplatten hinunter steigen, was aber von oben schwieriger aussieht als es ist.

Unten angekommen hat man einen fantastischen Blick auf den Wasserfall. Leider haben wir es verpasst zum oberhalb des Wasserfalls gelegenen Fernpool zu gehen und sind gleich auf den Weg durch die Schlucht gemacht.

Es war eine Wanderung in einer atemberaubenden Umgebung von roten Felsen, blauem Wasser, grüner Natur und relativ blauem Himmel.

Die verschiedenen Gesteinsschichten sind faszinierend. Zwischendrin sind Asbestschichten eingebettet.

Solche Wanderwege liebe ich. Da wird es nicht langweilig. Am besten geeignet sind entweder gute rutschfeste Wanderschuhe oder Badeschuhe, dann kann man einfach durch das Wasser hindurchwaten.

Während dieser Wanderung haben wir das erste Mal wirklich trinken müssen. Wir waren froh, dass wir zusätzliche Wasserflaschen als Proviant eingepackt hatten. Es waren inzwischen 25 °C. Fliegen waren jedoch so gut wie keine unterwegs.

Der Pfad ist gut gekennzeichnet, sodass man immer seinen Weg durch die Steinhaufen findet.

Der Weg wieder hinauf ist recht steil. Es war gut, dass wir diesen Weg nicht für den Abstieg gewählt hatten. Was für mich noch einigermaßen unproblematisch ist, ist für Menschen mit großen Füßen, wie Hansgeorg, schon ein Problem. Da kann man beim Abstieg auf den schmalen Tritten leicht abrutschen.

Hier wurde vor dem frei liegenden Asbest gewarnt.

Der obere Weg offenbarte nochmal eine tolle Aussicht auf die Schlucht.

Diese Wanderung hat sich wirklich gelohnt und ist unbedingt weiter zu empfehlen. Am Schluss haben wir wir noch ein deutsches Paar getroffen, die uns noch ein paar Tipps geben konnten.

Für den Fall, dass wir doch einmal eine Rundreise durch Australien mit dem Camper machen sollten empfahlen sie uns die App WikiCamps Australia. Die App zeigt auch ausgewiesene Plätze in der Natur, wo man gut für eine Nacht stehen kann ohne dafür belangt zu werden. https://www.wikicamps.com.au

Sowie die App CamperMate Australia. https://campermate.com/de

Joffre Gorge

Zur Hambersy Gorge war es uns zu weit. Die Schlucht ist nur durch Umfahrung des Nationalparks und über Schotterstraßen erreichbar, deswegen entschlossen wir uns nachmittags gegen 16 Uhr zur Joffre Gorge zu gehen, die in unmittelbarer Nähe zum Eco Retreat gelegen ist.

Der Weg dorthin ist vom Eco Retreat gut gekennzeichnet. Wieder strahlt das Gras im Sonnenschein leuchtend gelb auf dem roten Untergrund bei fast blauem Himmel.

Hier führen steile Eisentreppen hinunter in die Schlucht. Es ist fantastisch, wenn man unten zwischen den steilen Felshängen steht. Die wahren Ausmasse zeigen die beiden Fotos unten rechts, die das Verhältnis der abgebildeten Personen zu den Steilwänden zeigt. Für Personen, die nicht ganz schwindelfrei sind, wie Hansgeorg, sind die steilen Leitern (Schwierigkeitsgrad Klasse 5) allerdings nichts. Ansonsten kann ich diese Schlucht sehr empfehlen.

Übernachtet haben wir die 2 Nächte im Karijini Eco Retreat, welches zu 100 % den Aborigines gehört und von ihnen betreiben wird.

Karinjini ecoretreat

Wir waren in einem Deluxe Plus Eco Tent untergebracht, incl. Dinner, Bed & Breakfast. Die Zelte sind großzügig angelegt und einige haben eine eigene Naßzelle. Die Betten sind sehr komfortabel. Es gibt ein großes Versorgungszelt. Sehr lobenswert ist die Qualität der Küche. Allerdings hat das Ganze auch seinen Preis, der sich aber lohnt. Die Zelte und Hütten sind auf sehr großem Areal verteilt. Man muss mindestens 2 Nächte buchen.

Von unserer Terasse konnten wir beobachten, wie ein Schwarm Kakadus sich über Eucalyptusfrüchte in den Bäumen hermachte. Ein Spektakel sondergleichen. Die gehen nicht zimperlich mit den Bäumen um.

Es ist interessant, wie die Bäume mit der Zeit die Wunden nach Buschbränden wieder heilen. Besonders schön sieht man das bei „Snappy Gum“ (Eucalyptus leucophloia), einem australischen Eukalyptusbaum, der nach seinen knacksigen Ästen benannt ist, die beim Brechen sauber zerbrechen.

Es wird in einer Open Air Küche gekocht. Beim gebuchten Abendessen sind Vor- und Nachspeise inclusive. Man wählt sein Gericht einfach aus der Karte aus, egal welcher Preis. Zu empfehlen ist auch das Känguruh

Port Hedland

Mi 04.06. bis 06.06. (2 Nächte)

Da der Weg nach Broome wieder sehr weit ist, haben wir einen weiteren Zwischenstopp in Port Hedland eingelegt. Die letzte Nacht hatte es geregnet, deswegen war der Aussichtspunkt zur Weano Gorge geschlossen – Überflutungsgefahr auf den Wanderwegen. Da hatten wir wohl in den letzten zwei Tagen wirklich Glück gehabt.

Auch auf dieser Strecke wurden wieder kontrolliert Brände gelegt.

Hier begegneten uns viele der größten Roadtrains, mit vier Anhängern. Die sind so lang, die dürfen nicht auf allen Straßen fahren. Es dauert schon was, bis man so ein Fahrzeug überholt hat.

Hospitaly Inn und Cemetery Beach Park

Mittwoch 04.06.2025

Port Hedland ist eine Stadt mit reicher Geschichte und großartigem Kulturerbe. Die traditionellen Eigentümer dieses Gebietes sind die Kariyarra-Aborigines. Sie nennen die Region „Marapikurrinya“ , was auf die handförmigen Wasserkanäle verweist, die sich von der Küste ins Landesinnere ziehen. Der Ort liegt an der Nordküste von Westaustralien und ist mit seinen 20.000 Einwohnern die größte Stadt der Pilbara Region. Kennzeichnend für Port Hedland ist der Hafen, der einer der größten Exporthäfen des Landes ist. hier wird insbesondere Eisenerz exportiert.

Typisch für Port Hedland sind eigentlich eher Dinge, die für Touristen nicht gerade das Highlight der Australienreise darstellen: ewig lange Züge, übergroße Road Trains, Salzhaufen, riesige Frachtschiffe sowie weitläufige Fabrikhallen. Allerdings gibt es auch eine Saison, an der man Schildkröten bei der Eiablage sehen kann.

Gebucht hatten wir unseren Aufenthalt im Hospitality Inn Port Hedland ein Deluxe Ocean View Room, Double, Bed & Breakfast.

Das Hospitality Inn liegt etwas mehr als drei Kilometer vom Zentrum Port Hedlands entfernt.

Wir hatten uns im hiesigen Woolworths zum Lunch mit einem gebratenen Hähnchen eingedeckt um dann abends im Hospitality Inn zu speisen. Es war so lecker, dass wir uns für den nächsten Abend gar nicht erst nach einer Alternative umgesehen haben .

Direkt auf der anderern Straßenseite der Unterkunft liegt der Port Hedland Cemetery Beach Park. Ein schön angelegter Park, der auch besonders für Familien geeignet ist. Dort stehen Barbeque Grills zur Benutzung zur Verfügung. Zur Schildkrötensaison legen hier zwischen Oktober und März ihre Eier ab.

Bezüglich Pflanzen und Tierwelt gibt es hier auch einiges zu entdecken.

So viele Vögel hatte ich in der Industriestadt nicht erwartet.

Dampier Salt Tourist Car Park – Salzmine

Donnerstag 05.06.2025

An diesem Tag standen die weißen Salzberge von Damier Salt am Nelson Point sowie ein Bescuh bei Lisa’s Kangaroo Retreat auf dem Programm.

Die Salzmine kann man am besten vom Aussichtspunkt Dampier Salt Tourist Car Park sehen und fotografieren. Wenn man Glück hat, fährt einer der endlos langen Züge vorbei.

Wir sind fälschlicherweise zuerst auf das Firmengelände gefahren. Es kam dann der Sicherheitsdienst und hat uns mit australischer Höflichkeit auf den Aussichtspunkt hingewiesen.

Zur Mittagszeit haben wir uns etwas das Zentrum von Port Hedland angeschaut und nachdem wir im Harbour Cafe ein Bier und ein Eiskaffee genossen hatten haben wir uns noch leckere Sandwiches mitgenonmmen.

Die Neugestaltung des Küstenvorlandes der Spoilbank Marina ist beeindruckend. Es ist ein wunderschöner Ort, es gibt sogar einen Wasserpark für Kinder! Es gibt ausreichend Parkplätze und schöne Grillplätze.

Lisa’s Kangaroo Retreat

Um 17 Uhr waren wir bei Lisa’s Kangaroo Retreat. Wir hatten nicht im Voraus gebucht und waren unsicher, ob wir überhaupt etwas sehen können. Obwohl jetzt auf dem Schild „open“ stand sah alles ziemlich leer aus. Wir gingen einfach ins Gebäude. Als man uns entdeckte wurden wir direkt äußerst freundlich begrüßt und gefragt, ob wir gerne bei der Känguru-Fütterung dabei sein wollen. Sie entschuldigten sich fast, dass das uns beide umgerechnet ca. 50 € kosten würde. Da wir uns darüber bereits informiert hatten, war das keine Überraschung für uns. Wir waren aber auch nicht allein, denn ein ein weiteres Touristenpaar hatte den Weg gefunden.

Dieses Erlebnis war sein Geld wirklich wert. Hier werden junge Kängurus (Joes) aufgezogen, deren Mütter durch Autounfälle oder Jagd gestorben sind.

Die ganz Kleinen bekommen noch die Flasche und für die Älteren bekam jeder von uns einen Beutel mit Futter. Die Kleinen sind ziemlich zutraulich. Sie sind so gierig nach dem Futter, dass sie einem auch schon mal auf den Fingern herumkauen, was aber nicht weh tut. Das Fell dieser possierlichen Tiere ist einmalig weich.

Danach habe ich erst mal keine Lust mehr auf Kangurufleisch mehr.

Ich hatte gehofft, in der Gärtnerei, die sich neben Lisa’s Kangaroo Retreat befindet, Samen von australischen Pflanzen kaufen zu können. Aber für Gärtnereien, so wie wir sie kennen, scheint wohl in Australien kein Bedarf zu sein. Es gab nur eine begrenzte Anzahl an Pflanzen zu kaufen.

Broome

Fr 06.06. bis Mi 11.06. (5 Nächte)

Sandfire Roadhouse

Die einzige Raststätte und Möglichkeit zu tanken zwischen der 600 Kilometer langen Strecke zwischen Port Hedland und Broome ist das Sandfire Roadhouse. Es ist ein sehr gemütlicher Zwischenstopp. Für ca. 11 € kauften wir uns zwei Sandwiches und beobachteten die freilaufenden Hühner und Pfaue. Ein Hahn sah doch tatsächlich aus wie unser Caruso zu Hause.

moderne Cowboys

Kurz vor Broome wurde plötzlich vor uns die Autobahn von Privatleuten gesperrt. Zuerst war uns nicht klar, was hier los war, hielten aber an. Dann kamen unvermittelt von links Rinder, die über die Fahrbahn auf die andere Seite liefen. Jetzt war uns klar, warum die Fahrbahn gesperrt wurde. Es waren moderne Cowboys auf Zweirädern, die eine ziemlich große Viehherde begleiteten.

In Broome angekommen, bezogen wir unser gemütliches Appartment im Seashells Broome. Die Stadt verdankt in den letzten 100 Jahren ihre vielseitige Kultur und unverwechselbares Flair einer florierenden Perlenindustrie.

Der silberweiße Strand, Cable Beach, ist ganze 22 Kilometer lang und verdankt seinen Namen dem Unterwasser-Telegrafenkabel, das 1889 verlegt wurde. Das Kabel vernetzte Westaustralien über Java mit Singapur, von wo aus eine Verbindung nach London hergestellt wurde. Ursprünglich war Broome ein Ort für Perlentaucher. Menschen aller Nationalitäten zog es an den Ort, in der Hoffnung, hier Glück und Reichtum zu finden.

Seashells Broome

Das Seashells Broome liegt nur 300 Meter vom weltberühmten Cable Beach entfernt. Das Apartment war mit voll ausgestatteter Küche und Waschmaschine, einem geräumigen Wohnbereich, kostenlosem Wi-Fi und eigenem Balkon oder Veranda.

Der Resort-Pool bietet ein einladendes Plätzchen zum Entspannen. Im Outdoor-Bereich gibt es genügend Platz, um im Freien zu grillen und zu essen.

Im Ort und im Resort stehen überall die heimischen Affenbrotbäume die gleichzeitg Blüten und reife Früchte tragen. Der australische Baobab ist die einige endemische Art in Australien. Wir hatten schon Exemplare im Kings Park in Perth gesehen.

Die Frangipani ist nicht endemisch, aber ich liebe sie einfach mit ihren prozellanartigen Blüten. Sie wird hier gerne als Straßenbegleitgrün gepflanzt.

Zu Abend haben wir im gegenüberliegenden Wharf Restaurant gegessen. Da wir recht früh da waren, haben wir noch einen Platz für zwei ergattern können. Ansonsten ist es sinnvoll zu reservieren.

Cable Beach

Samstag, 07.06.2025

Den Samstag verbrachten wir mit einem ausgiebigen Spaziergang auf dem weitläufigen Cable Beach mit seinem zuckerweissen Sand und kristallklarem Wasser.

Am Strand kann man Sonnenschirme und Liegen mieten. Getränke kann man nicht kaufen, die muss man sich selber mitbringen.

Im Zookeepers kann man gut einen Mittagssnack einnehmen. Der rohe Kingsfisch ist eine Delikatesse.

Für den Abend hatten wir im Supermarkt Woolworths Broome, welcher direkt neben dem Airport liegt, noch Lebensmittel und frischen Fisch gekauft, den wir uns zum Abendessen in unserem Apartment zubereiteten.

Roebuck Lookout – Courthouse Markets

Sonntag, 08.06.2025

Vom Roebuck Bay Lookout hat man einen fantastischen Blick auf die Mangroven.

Von dort kann man zu Fuss zu den Courthouse Markets gehen. Das ist ein kleiner gemütlicher Markt, der jeden Sonntag hier stattfindet. Den berühmten “Mango Frozen Thingy” haben wir probiert. Er ist wirklich sehr lecker und außerdem sehr gesund, weil er aus 100 % Mango besteht.

Wir haben eine von den zu Boden gefallen Baobabfrüchten mitgenommen, anschließend geöffnet und die Samen entnommen. Ich werde die Samen zu Hause aussäen und bin gespannt, ob sie keimen.

Den Nachmittag haben wir relaxed und am Pool verbracht. Zum Sonnenuntergang an der Cable Beach waren wir diesen Abend ein paar Minuten zu spät.

Nachdem wir heute unser Lunch wieder im Zookeepers eingenommen hatten, haben wir Abends wieder selbst gekocht. Die Gerichte, die wir uns selbst kochen, halten wir immer recht einfach, damit nicht zu viele Lebensmittel übrig bleiben. Dazu gabs dann leckeres lokales Bier.

Minyirr Park

Montag, 09.06.2025

Heute haben wir uns an einer Dünenwanderung versucht. Dazu wollten wir den Wandanyjirr Trail, Minyirr Buru Conservation Estate entlang gehen. Der Eingang war noch gut beschildert, aber zwischendrin fehlten die Markierungen. Wir hatten gehofft, zwischendrin über die Dünen an den Strand zu gelangen, fanden aber keinen Abzweig. Es war recht heiß und das Gehen durch den weichen Sand war recht mühsam. Wir waren jedoch beruhigt, dass man uns aus der Luft offenbar im Auge hatte. Wir konnten das Rollfeld des Flughafens sehen. Wahrscheinlich sind wir kurz vor dem Vine Thicket Walk Trail, der auf die Dünenüberquerung Gurlibil Trail führt, umgekehrt und haben schließlich auf dem Wanbiny Trail die Dünen überquert.

Wir waren heilfroh und sind schnurstracks über den riesigen Strand zum Wasser gelaufen. Das kühle Nass war eine wahre Erfrischung. Anschließend haben wir uns im Cable Beach House mit Eiskaffee und Bier abgekühlt, bevor wir es uns wieder am Pool unseres Resorts gut gehen ließen. Dabei haben wir direkt eine Reservierung für den nächsten Abend vornehmen lassen.

Dieses Mal schafften wir es rechtzeitig zum Sonnenuntergang am Strand und es war fantastisch. Der Strand war voll mit Menschen. Nach Sonnenuntergang kam eine Karawane Kamel den Strand entlang und bog dann Richtung Broome ab.

Es war Vollmond.

Gantheaume Point

Dienstag, 10.06.2025

Am Morgen fuhren wir zum Gantheaume Point. Ein großartiger, friedlicher Ort, um ungewöhnliche Felsformationen zu bestaunen. Der traditionelle Name der Yawuru für diesen Ort ist Minyirr, er ist ein heiliger Ort und als registrierte Stätte für indigene Kulturerbestätten („Aboriginal Heritage Sites Register“) eingetragen, was die Bedeutung des Ortes hervorhebt.

Wenn man vom Broome Hwa auf die Gantheaume Point Rd abbiegt, verlässt man den asphaltierten Bereich. Man fährt die letzten 3 km auf rotem Sand.

Die dramatisch roten Klippen vom Gantheaume Point sind wirklich einmalig.

Nach den Dinosaurierabdrücken haben wir nicht gesucht. Uns reichte die fantastische Formenvielfalt der Felsen, auf denen man wunderbar herum klettern kann.

Auf dem Rückweg sahen wir zwei Rainbow Bee Eater – Bienenfresser. Sie ließen sich nicht stören und posierten recht lange für unsere Kamera.

Und wenn man einmal zur Ruhe kommt und sich die Natur genauer anschaut, dann kann man auch die Insektenwelt bestaunen.

Gegenüber dem Broom Turf Club befindet sich eine Zufahrt zur Gantheaume Beach, der südlichste Strandabschnitt der Cable Beach. Dieser Teil bietet sich prima für ein Picknick an. Andere Besucher lassen hier ihre Boote ins Wasser.

Cable Beach House

Bevor wir unser Dinner im Cable Beach House einnahmen, haben wir uns nochmal den tollen Sonnenuntergang angeschaut. Davon kann man einfach nicht genug bekommen.

Nachdem wir mittags unsere Lebensmittelreste alle verputzt hatten, haben wir am Abend richtig zugeschlagen und die Seafoodplatter für zwei bestellt. Mit Bier, Aperol und Cocktail Pearl of Broome hat uns der Abend insgesamt 156,– € gekostet. Er war es wert.

Die Farben nach Sonnenuntergang sind einfach fantastisch.

Broome – Perth

Mittwoch, 11.06.2025

Am nächsten morgen um 10:55 Uhr ging unser Flug nach Perth. Die Übergabe des Leihwagens verlief völlig problemlos. Das Flughafengebäude in Broome selbst ist richtig klein. Es gib nur einen kleinen Wartebereich und es wirkt alles sehr gemütlich oder auch verschlafen.

Aus dem Flugzeug konnten wir nochmal die Mangroven von Broome sehen und auch das restliche Festland wirkt von oben sehr bizarr.

Dieses Mal achteten wir darauf, dass der Taxifahrer den kürzesten Weg vom Flughafen in Perth zu unserem Hotel fuhr. Wir übernachteten wieder im QT Perth.

Wir nutzten den freien Nachmittag zum Einkauf von Mitbringseln für unsere Lieben, aßen nochmal ein Eis bei Yo Chi und haben im The Island gut zu Abend gegessen. In der Rooftopbar ließen wir dann den Abend bei Margerita und Bier ausklingen.

Rückflug

Donnerstag 12.06.2025

Da unser Flug erst um 17:10 ging, hatten wir ausreichend Zeit um uns noch etwas ausgiebiger im Zentrum von Perth umzuschauen. Dabei entdeckten wir ganz neue Ecken wie die Hay Street Mall, St. Mary’s Cathedral oder die Percy Button Statue sowie den London Court, der die Hay Street Mall mit St. Georges Terasse verbindet.

Und weil es so lecker war, nochmal zum Eis essen bei Yo Chi am Forrest Place.

Unser Gepäck konnten wir währenddessen sicher an der Rezeption des QT Hotels abstellen. Beim Rückflug um 17:10 Uhr über Singapur hat wieder alles prima geklappt. Der Terminalwechsel in Singapur ging zügig, weil der Skytrain die Terminals miteinander verbindet. Dadurch war es kein Problem unseren Flug nach Frankfurt um 22:35 Uhr zu erreichen. Pünktlich um 6:45 Uhr landeten wir dann in Frankfurt.

Den Shuttlebus zum Parkhaus Holiday Parking Süd haben wir auch gut gefunden. Wir hatten am Beginn der Reise Fotos gemacht, die uns die Orientierung erleichterten. Genauso machen wir es immer im Parkhaus, wo wir unser Auto abgestellt haben.

Unsere Unterkünfte

QT Perth
QT Executive King, Double, Bed & Breakfast, Special 4 night rate


Pinnacles Edge Resort
Studio Room, Double, Room only


Gecko Lodge Kalbarri
Executive King Spa Suite, Double, Bed & Breakfast


RAC Monkey Mia Dolphin Resort
Beach View Room, Double, Bed & Breakfast


Hospitality Carnarvon – Surestay Collection by Best Western
Motel Room, Double, Bed & Full Breakfast


Ningaloo Coral Bay Bayview
Ningaloo Villa, Double, Bed & Limited Self-catering available, Kitchenette, Serviced


Mantarays Ningaloo Beach Resort
One Bedroom Studio Bungalow Ocean View, Double, Bed & Breakfast


Cheela Plains Station
Queen Ensuite, Double, Dinner, Bed & Continental Breakfast, 1 night rate


Karijini Eco Retreat
Deluxe Plus Eco Tents, Double, Dinner, Bed & Breakfast, Minimum 2 night stay


Hospitality Inn Port Hedland
Deluxe Ocean View Room, Double, Bed & Breakfast


Seashells Broome
One Bedroom Apartment, Double, Self-catered


QT Perth
QT Executive King, Double, Bed & Breakfast

Unser Mietwagen

Europcar City Pick Up – Premium Cover
Full Size 4WD SUV, Ford Everest Trend or similar (FFAR), 3+ Days

Aktivitäten und Touren

Rottnest Express
Experience Rottnest with Ferry & Bike Hire ex Perth, Adult


Wula Gura Nyinda Eco Adventures
Digeridoo Dreaming Night Tour, Adult


Ningaloo Coral Bay Boat Tours
Ningaloo Nature & Snorkelling Tour (Full Day), Adult


Exmouth Diving
Deluxe Whale Shark Swim, Adult, Snorkeller


Exmouth Diving
Outer Reef or Island Dive & Snorkel Tour, Adult, Snorkeller, Including lunch

Von admin

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